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An einem Flussabschnitt soll eine Baumassnahme ausgeführt werden. Flussbauliche Massnahmen können Morphologie, Hydraulik und Geschiebehaushalt des Fliessgewässers nachhaltig beeinflussen. Es sind daher vorher anhand geeigneter Methoden flussbauliche Untersuchungen durchzuführen, um die Folgen der Baumassnahme besser abschätzen zu können.
Das Ziel des Übungsprojekts ist die Erfassung, Verarbeitung und Bewertung von Daten eines Fliessgewässerabschnitts, um eine Beurteilung des jetzigen Zustands in Hinblick auf Morphologie, Hydraulik und Geschiebehaushalt vornehmen zu können.
Die flussbauliche Untersuchung gliedert sich in drei Teile. Im Rahmen des ersten Teils der Übung gilt es, die Grundlagen für eine flussbauliche Untersuchung zu erarbeiten. Hierbei steht das Erheben und Zusammentragen der Grundlagen bezüglich der Topographie, Hydrologie und des Sohlmaterials des Fliessgewässers im Vordergrund.
Mit den Daten aus diesem Teil werden im zweiten und dritten Teil der Übung jeweils anhand ausgewählter rechnerischer Methoden eine Abfluss- und Geschiebeberechnung durchgeführt.
Die Übungen werden in Gruppen von 2 bis 3 Personen durchgeführt.
Die Flussbauübung wird im Frühjahrssemester 2012 von Elena Krasovskaya betreut.
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